Blog von Reinhard Willfort-Zitz

Teil 4: Ergebnisse des Prototyping-Workshops für das virtuelle Haus der Digitalisierung

Ein Prototyp stellt ein vereinfachtes Versuchsmodell eines geplanten Produktes oder in unserem Fall einer digitalen Plattform dar. Im vierten Workshop ging es nun darum "vom Kopf in die Hände" zu kommen und Prototypen zu bauen. Dazu wurden in den vier Teams die wichtigsten Personas ausgewählt und anhand von repräsentativen Services eine sogenannte Kundenreise durchgespielt und dokumentiert. Die Erstellung dieser "Customer Journey" ist eine weitere Methode zur konsequenten Ausrichtung der Services an den Kundenanforderungen.

In weiterer Folge wurden die Kundenreisen anhand von "Desktop Walkthroughs" mit Bausteinen als Prototyp dargestellt. Anhand von Simulationen können nun Szenarien durchgespielt werden und dabei herausgefunden werden, wo kritische Kontaktpunkte vorliegen oder ob etwas fehlt. Nachdem das virtuelle Haus der Digitalisierung auf jeden Fall eine digitale Web-Plattform beinhalten wird, war es wichtig sich Inspirationen aus bestehenden techischen Lösungen zu holen. Die wurde durch einen Impulsvortrag mit Trends aus dem Social Computing von Sebastian Dennerlein hervorragend abgedeckt.

Hier finden sich Eindrücke aus dem 4. Workshop, das gesamte Workshop-Protokoll und die Unterlagen zum Impulsvortrag: 

 


Teil 3: Ergebnisse des Ideenfindungs-Workshops zum virtuellen Haus der Digitalisierung

Im dritten Workshop ging es nun darum möglichst viele Ideen für Services in den einzelnen Teams zu generieren. Dazu wurden unterschiedliche Kreativitätsmethoden angewendet, unter anderem Brainwriting Methoden. Nachdem im Crowdsourcing zuvor bereits mehr als 40 Ideen für zuküftige Services von der Bevölkerung generiert wurden, konnten auch daraus viele kreative Impulse mitgenommen werden. Eine weitere Inspirationsquelle lieferten aktuelle Trends, die in Form von Trendkarten in die kreative Arbeit eingeflossen sind.

Im wunderschönen Ambiente des Schloss Thalheims und bei hellstem Sonnenschein konnten viele kreative Ideen entwickelt werden, die letztlich zu Ideensteckbriefen verdichtet wurden. Die Steckbriefe sind nun Grundlage für den finalen Service Design Workshop, wo es um konkrete Prototypen für das virtuelle Haus der Digitalisierung geht. Im Protokoll des Ideenfindungs-Workshops sind weitere Eindrücke und Ergebnisse zu diesem kreativen Tag zu finden. Auf der Crowdsourcing Plattform ist nun die Community Bewertung mit allen Usern gestartet, um die besten 10 Ideen für Services heraus zu filtern. Zur Anwendung kommt der auf der Neurovation.net Plattform einzigartige paarweise Vergleich.

 

 


Teil 2: Ergebnisse des Exploration-Workshops zum virtuellen Haus der Digitalisierung

Service Design Thinking ist eine Innovationsmethode, um Dienstleistungen systematisch aus der Sicht von zukünftigen Kunden zu gestalten. Im "Exploration Workshop" wurden nun die Ergebnisse vielfältiger Erhebungen zu Anforderungen an zukünftige Services zusammen geführt und mit dem Entwicklungsteam Kundenprofile für das virtuelle Haus der Digitalisierung erarbeitet. Bereits im Vorfeld zum Workshop wurden mehr als 40 Interviews mit unterschiedlichen Zielgruppen geführt und erfolgreiche Digitalsierungsprojekte analysiert. Parallel dazu wurden Inputs aus dem Crowdsourcing und aus der Auswertung von 918 Potenzialanalysen der KMU DIGITAL Initiative von BMWFW & WKÖ eingearbeitet. 

           

Die wichtigsten Ergebnisse und Zwischenergebnisse wurden wieder in einem Workshop Protokoll zusammen gefasst. Auf Basis der Ergebnisse des Workshops wurde nun das dritte Open Innovation Crowdsourcing zum Thema Services gestartet. Die zentrale Frage lautet: Welche SERVICES soll das virtuelle Haus der Digitalisierung anbieten?

Alle Ergebnisse fließen in den dritten Service Design Workshop ein. Die 10 besten Einreichungen werden zu einem Expertentreffen eingeladen. Alle Eindrücke vom Workshop findest du auf Instagram: innovation.service.network

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


Teil 1: Ergebnisse des KickOff Workshops zum virtuellen Haus der Digitalisierung

Das virtuelle Haus der Digitalisierung ist eine erste Maßnahme zur Umsetzung der Digitalisierungsstrategie Niederösterreich. Mehr als 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind der Einladung der Digitalisierungsmanagers von ecoplus - Johannes Eßmeister - zum Kickoff Workshop am 4.4.2018 in St. Pölten gefolgt. Unter der Moderation der Innovationsexperten des isn - innovation service network wurde damit gemeinsam der Grundstein für das virtuelle Haus der Digitalisierung (HdD) gelegt.

Ein wesentlicher Meilenstein war die Entwicklung einer gemeinsamen Mission für das HdD. Mehrere Teams arbeiteten parallel an unterschiedlichen Vorschlägen, die anschließend zu einem gemeinsamen Entwurf einer Misson zusammen gefügt wurden. Mit eingeflossen sind die Erwartungshaltungen der Online-Crowd aus dem digitalen Crowdsourcing und Ergebnisse einer KMU-Studie zum aktuellen Stand der Digitalisierung in Österreich bzw. Niederösterreich. Im nächsten Workshop startet bereits die Explorationsphase nach dem Service Design Ansatz.  

Die wichtigsten Ergebnisse und Zwischenergebnisse wurden im Workshop Protokoll zusammen gefasst: 

Alle Eindrücke vom Workshop findest du auf Instagram: innovation.service.network

 

 


Aktuelle Studien zum Schwerpunkt Digitalisierung

Das Thema Digitalisierung beschäftigt unser Land und damit werden auch laufend neue wissenschaftliche Studien durchgeführt. Wir haben für Dich die neuesten Werke zusammengetragen:

Die WKÖ, Arthur D. Little, Hutchison Drei und das Institut für KMU-Management der Wirtschaftsuniversität Wien haben 2017 bei den österreichischen KMUs eine Umfrage zum Digitalisierungsgrad durchgeführt. Fazit der Studie " Digitale Transformation von KMUs in Österreich": Ein Großteil der KMUs sind digitale Neulinge oder digital bewusst, wenige Teilnehmer der Studie zeichnen sich als "digitaler Champions" aus.

Für das Bundesland Niederösterreich wurde eine spezifische Auswertung des Digitalisierungsstatus durchgeführt. In dieser Auswertung schaffte es leider kein KMU unter die digitalen Champions zu kommen. Der durchschnittliche Indexwert für Niederösterreich beträgt 30,6 (siehe Abbildung).

Unter den Titel " Digitalisierung, Produktivität und Beschäftigung" wurde bereits 2016 von Agnes STREISSLER-FÜHRER eine Studie für das Österreichische Bundeskanzleramt erstellt. Die Studie versucht Antworten auf die Frage zu geben, wie sehr die Digitalisierung Effekte auf Wachstum, Wertschöpfung und Beschäftigung hat.

Das White Paper " Digitale Realitäten" der Wirtschaftsagentur Wien aus 2018 liefert Hintergrundwissen und praktische Beispiele für die Nutzung von AR und VR in der Kreativwirtschaft. Das White Paper bietet sowohl theoretische Denkansätze als auch praktische Erfolgsbeispiele als Impulse für Kreativunternehmen.

Gerne nehmen wir noch weitere interessante Quellen in diesen Blog mit auf. Bitte um ein kurzes email an das Entwicklungsteam des virtuellen Haus der Digitalisierung.


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